Hier unterscheiden wir zwischen der Strafverfolgung und die kollateralen Begleiterscheinungen, die zwangsläufig mit der aufgefallenen Verletzung der Prüfpflicht mit einher gehen.

Die Strafverfolgung bei Verstößen gegen die Prüfpflicht sehen je nach Land sehr unterschiedlich aus.
Grundlage in Europa ist der §34 Abs. 4 Außenwirtschaftsgesetz (AWG). Diese reicht von mindestens sechs Monaten bis fünf Jahre Haftstrafe oder Geldstrafe.
Bei Verstößen gegen US-Recht werden ebenfalls Haftstrafen und Empfindliche Geldstrafen verhängt. diese reichen von "wenigen" zehntausend bis hin zu sehr hohen Millionenbeträgen.

Große Gefahr selber auf eine Sanktionsliste zu kommen!

Unter den kollateralen Schäden verstehen wir Image-Verlust oder sogar der Verlust des gesamten Geschäfts. Zum einen durch die hohen Geldstrafen und zum anderen durch die Aufnahme des eigenen Unternehmens oder der beteiligten Personen auf Sanktionslisten auf Grund der Unterstützung von Sanktionierten Personen und Gruppen, bzw. als Terror-Unterstützer.

Lesen Sie hierzu weiter die Fallbeispiele