Shopify Payments: Vorteile und Einrichtung

Shopify Payments: Der einfachste und günstigste Weg, die wichtigsten Zahlungsarten im Shop zu integrieren. Wir zeigen dir alle Vorteile und die Einrichtung!
Shopify Payments: Vorteile und Einrichtung

Shopify Payments: Der leichteste und günstigste Weg, die wichtigsten Zahlungsarten deiner Kunden online entgegenzunehmen. Das hauseigene Feature für deinen Shopify Shop erspart dir den Umweg über einen externen Zahlungsanbieter und erleichtert den Einrichtungsprozess erheblich. Mit der großen Auswahl an Zahlungsanbietern wie Mastercard, VISA, Shop Pay, Apple Pay, Klarna Kauf auf Rechnung und Sofortüberweisung steht einer guten Conversion nichts im Wege. Auch die Sicherheitsaspekte dank PCI-konformen Servern und 3D Secure Checkout lassen keine Wünsche offen.

Die Zahlungsanbieter bei Shopify Payments: Klarna Rechnungskauf, Sofortüberweisung, VISA, Mastercard, ApplePay und Shop Pay

Die wichtigsten Zahlungsanbieter sind bereits integriert: Beste Voraussetzungen für deine Conversions. (c) Screenshot shopify.de

Die entscheidenden Vorteile von Shopify Payments:

  1. Die einfachste Einrichtung

Mit einem Klick von der Aktivierung bis zum Verkaufen: So bewirbt Shopify das eigene Zahlungsgateway. Und tatsächlich spart dir die Abwicklung über das eigene Konto jede Menge Einrichtungs- und Wartungsaufwand.

  1. Kosten und Gebühren

Zunächst fallen alle sonst üblichen zusätzlichen Gateway-Gebühren weg. Sicher der größte Anreiz, denn Shopify ist für die in den Payments integrierten Zahlungsweisen die günstigste Option am Markt. Du kannst sämtliche Kosten wie die obligatorischen Kreditkartengebühren (Diese fallen unabhängig vom Zahlungsgateway immer an und sind insofern keine Shopify-eigenen Gebühren) senken, indem du deinen Pricing Plan bei Shopify erhöhst. Je nach Umsatz kannst du dabei also sofort Geld sparen. Abgesehen von Gebühren bei der Kreditkartenzahlung und den regelmäßigen Gebühren für dein Abo bei Shopify, fallen keine weiteren monatlichen oder einmaligen Kosten bei der Integration von Shopify Payments in deinem Shop an.

 

Die Gebühren der Shopify Payments: Je nach Umsatz lohnt sich hier schon das Upgrade auf den höheren Shopify Pricing Plan
Je nach Umsatz kann sich schon durch die geringeren Gebühren bei Kreditkartenzahlungen der nächsthöhere Shopify-Tarif lohnen. (c) Screenshot shopify.de
  1. Übersichtlichkeit

Mit Shopify Payments hast du immer direkt in deinem Dashboard eine Übersicht über die Einnahmen deines E-Commerce Business und musst nicht erst die Seite oder Konten eines Drittanbieters aufrufen. Im Regelfall dauert es auch nur bis zu drei Werktage, bis du dein Geld dort einsehen kannst.

  1. Sämtliche Zahlungsanbieter

Deine Kunden haben die Möglichkeit über Zahlungsanbieter wie z.B. Shop Pay, Kreditkarte, ApplePay oder Klarna (auf Rechnung oder per Sofortüberweisung) in deinem Shop zu bezahlen. Sie können also frei auswählen und die Zahlungsmethode verwenden, die ihnen am liebsten ist. Ein großer Vorteil für die Zufriedenheit deiner Kunden und somit langfristig auch ein großer Vorteil für dich als Händler. Außerdem kannst du zusätzliche Zahlungsanbieter wie PayPal und Amazon Payments in deinem Shopify Store nutzen – Die Shopify Payments sind zwar die beste Option, erheben aber keinen Anspruch auf die Alleinherrschaft in deinem Shop!

  1. Sämtliche Währungen

Shopify Payments unterstützt nahezu alle Währungen aus aller Welt. Deine Preise werden dem aktuellen Währungskurs entsprechend automatisiert umgerechnet.

Der wahrscheinlich größte Vorteil für dich als Verkäufer ist die Benutzerfreundlichkeit von Shopify Payments. Die gesamte Verwendung sowie sämtliche Prozesse und Transaktionen sind unkompliziert und kostengünstig. Shopify legt dir deine regelmäßig und pro Monat zu zahlenden Gebühren transparent dar - du kommst nicht mit versteckten und plötzlichen Kosten in Kontakt, sofern du dich vorab ordentlich informierst.

  1. Betrugsanalyse

Außerdem hast du die Möglichkeit, eine Betrugsanalyse durchzuführen. Dazu bietet dir Shopify Payments zwei Betrugsfilter:

  • AVS

Das Address Verification System (AVS) vergleicht die Rechnungsadresse und die Postleitzahl deines Kunden mit den Daten seines Kreditkarteninstituts. Nicht autorisierte Käufer verfügen oftmals nicht über eine korrekte Rechnungsadresse. Somit kann ein Betrug mithilfe des AVS bereits im Voraus aufgedeckt werden.

  • CVV

Die Kartenprüfnummer (CVV) ist eine drei- oder vierstellige Zahl, die auf der Kreditkartenrückseite vorzufinden ist. Die Kreditkartenunternehmen erlauben keine Speicherung dieser Nummern. Wenn du also danach fragst, kannst du dir sicher sein, dass die angegebene Kreditkarte auch wirklich deinem Kunden gehört und es sich nicht um eine Gestohlene handelt.

 

Die Einrichtung von Shopify Payments

 

Nachdem du deinen Shop fertig erstellt hast, können deine Kunden mit allen wichtigen Zahlungsmethoden einkaufen und bezahlen. Vor der Einrichtung von Shopify Payments solltest du dich natürlich für eine Währung entscheiden, in der du final deine Produktpreise festlegen möchtest. Du kannst deine Shop-Währung aber auch jederzeit wieder ändern, dafür musst du lediglich den Support kontaktieren.

 

Um Shopify Payments einzurichten, ist es vor allem wichtig, dass du die Formulare korrekt und vollständig ausfüllst, um Probleme bei der Verifizierung zu vermeiden. Sollte sich dein Shop in einem europäischen Land befinden, es ist unerlässlich, eine Umsatzsteuer-ID anzugeben, sofern du über diese verfügst. Beim Eingeben der Geschäftsdaten musst du neben deiner Umsatzsteuer-ID außerdem die Adresse deines Unternehmens angeben. Diese Adresse sollte mit der, die du bereits beim Formular zur Unternehmensgründung angegeben hast, übereinstimmen. Dein Vor- sowie dein Nachname muss exakt den Daten auf deinem aktuell registrieren Personalausweis gleichen, da dein Konto sonst nicht verifiziert werden kann.

 

Beim Eingeben deiner Kontodaten solltest du darauf achten, dass die entsprechenden Anforderungen von Shopify Payments erfüllt sind. Es muss sich bei deinem Konto nämlich um ein Girokonto handeln, welches die Auszahlungswährung deiner Region verwendet und elektronische Banküberweisungen akzeptiert. Sparkonten, Flex-Währungskonten o.ä. werden von Shopify Payments nicht unterstützt. Jede Region hat diesbezüglich separate Anforderungen, die dein Bankkonto erfüllen muss. Für dein deutsches Konto ist es wichtig, dass dieses in der Währung EUR geführt wird, SEPA-Überweisungen akzeptiert und über eine gültige IBAN verfügt.

 

Konfiguration der Shopify Payments

 

Sobald du Shopify Payments vollständig für dich eingerichtet hat, kannst du sämtliche Anpassungen nachträglich vornehmen. Du kannst z.B. eine Benachrichtigung für Auszahlungen einrichten. Normalerweise erhältst du eine E-Mail von Shopify, sobald eine Zahlung von einem deiner Kunden an dein Bankkonto gesendet wird. Diese E-Mails kannst du nach eigenem Belieben in den Einstellungen aktivieren oder deaktivieren.

 

Des Weiteren kannst du deine Bankinformationen nachträglich bearbeiten, sofern sich diese ändern sollten. Gehe dazu einfach in den Einstellungen zum Reiter „Zahlungen“. Dort kannst du deine Kontoinformationen problemlos verwalten.

 

Die Steuern

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Thema Steuern. Bei der Einrichtung von Shopify Payments hast du bereits deine Details diesbezüglich angegeben. Wenn diese Details von dir aktualisiert werden müssen, solltest du dich an den Shopify Support wenden. In Bezug auf die Steuern bist du als Händler im E-Commerce selbstverständlich auch dazu verpflichtet, eine Steuererklärung beim Finanzamt einzureichen. Shopify stellt dir monatliche Rechnungen, welche du einfach auf deinem PC herunterladen und abspeichern kannst, zu Verfügung. Du erhältst sie dann immer zum Fünften des Folgemonats, sofern im vergangen Monat Transaktionen in deinem Shop zu verzeichnen waren.

 

Mögliche Probleme mit Shopify Payments:

 

  • Sofern Shopify Kontoaktivitäten prüft oder wenn Fehler bei Rückbuchungen auftreten, kann es passieren, dass die Beträge auf deinem Shopify Payments Konto plötzlich eingefroren werden und du kannst über einen bestimmten Zeitraum nicht darauf zugreifen.
  • Hohe Gebühren bei Rückbuchungen: Für jede Rückbuchung, die in deinem Onlineshop anfällt, berechnet dir Shopify in Deutschland einen Betrag von 15 Euro. Dies kann sich bei vielen Transaktionen und häufigen Rückbuchungen schnell zu einem ordentlichen Betrag summieren. Einer der häufigsten Kritikpunkte, aber in der Praxis gehören stornierte Kreditkartenzahlungen auch nicht wirklich zum Alltag.
  • Produkt-Einschränkungen: In Bezug auf Branchen wie z.B. Glücksspiel, Finanzdienstleistungen oder „Nacktkeit“ bist du laut der Geschäftsbedingungen eingeschränkt. Wenn du Shopify Payments in deinem Shop verwendest, darfst du keine Produkte aus diesen unerlaubten Geschäften anbieten. Diesbezüglich kannst und solltest du dich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Shopify genau informieren.